Welche Prozessoren sind die besten, Intel oder AMD
Der Prozessor ist das Herz des Computers. Ohne ihn funktioniert in einem Computer, aber zum Beispiel auch in Handys, Taschenrechnern und vielen anderen technischen Geräten nichts. Auch in HiFi Geräten gibt es solche Prozessoren. Von diesem Herzstück hängt die Geschwindigkeit des Rechners ab. Der Hauptprozessor in einem Rechner trägt den Namen CPU, abgekürzt aus dem Englischen, von Central Processing Unit. Zu deutsch würde das soviel, wie Zentrale Verarbeitungseinheit bedeuten. Außer der CPU sind aber im Rechner weitere Prozessoren verarbeitet, die der zentralen Einheit etwas Arbeit abnehmen. Die Funktionsweise, für Laien erklärt, ist folgende: Die Informationen, die der Computer erhält, werden von der CPU verarbeitet. Von hier aus erfolgt die Steuerung der Abläufe in der Verarbeitung der Informationen. Die Befehle, die der Anwender gibt, werden hier nacheinander umgesetzt.
Die beiden bekanntesten Hersteller von Prozessoren sind AMD und Intel. Beide Firmennamen setzen sich aus Abkürzungen zusammen. Das ist bei Intel der Name „Integrated Electronics“ und bei AMD trägt man den offiziellen Firmennamen „Advanced Micro Devices, Inc.“. Intel sitzt in Santa Clara, in Kalifornien. Die Firma AMD hat ihren Hauptsitz auch in den Vereinigten Staaten von Amerika, in Sunnyvale. Beide Unternehmen betreiben weltweit Produktionsstätten und nehmen zusammen in der Halbleitertechnologie wichtige Stellenwerte des Marktes ein. News zu Prozessoren der beiden Hersteller bekommt man im Internet. In zahlreichen Foren findet eine nicht enden wollende Diskussion darüber statt, welcher der beiden Markennamen nun besser sei. Die einen schwören auf die Intel Technologie, während den anderen nur die Prozessoren aus dem Hause AMD in die Rechner kommen.
Heute sind die Prozessoren verschwindend klein, im Vergleich zu den Anfängen der Geschichte. Auch die Taktgeschwindigkeiten der CPUs haben sich erhöht. Immer schnellere, immer leistungsfähigere Prozessoren können in den PCs von heute verbaut werden. Je größer ein Chip, denn nichts anderes ist eine CPU, ist, desto weiter sind die Wege, die das Taktsignal zurücklegen muss. Ein stärkerer Takttreiber muss deshalb eingebaut werden. Dies wiederum steigert den Verlust des Prozessors. Das Bestreben geht also hin zu immer kleineren Chips mit immer schmäleren Verbindungen. Die Taktfrequenz kann also aus physikalischen Gründen nicht beliebig und ohne Grenzen gesteigert werden. Heute werden zusätzliche technische Finessen verwendet, um die Leistung der CPUs weiter steigern und an moderne Ansprüche anpassen zu können. Paralleles Arbeiten bestimmter Funktionsblöcke steigern das Tempo, mit dem die CPU rechnen kann. Moderne Rechner und vor allem Gaming PCs müssen im Prozessor eine sehr hohe Taktrate aufweisen, damit die Leistung erbracht werden kann, die von ihnen verlangt wird. Bei Hardware Shops im Internet, wie bei Computerpool, kann man sich sowohl vom Hersteller Intel, als auch von AMD die verschiedenen modernen Prozessoren ansehen.
Es ist eine Tatsache, dass man in einem Rechner nur eine von diesen beiden Möglichkeiten zur Verfügung hat. So, wie es unterschiedliche Arbeitsspeicher Steckplätze für die unterschiedlichen RAMs gibt, so ist nicht Festplatte gleich Festplatte. Auch der Sockel für die CPU ist unterschiedlich konzipiert, sodass man keinen Intel Prozessor in einen AMD Sockel oder umgekehrt einbauen kann. Für einwandfreies Arbeiten und lange Haltbarkeit der CPU sorgt übrigens der Kühler, der möglichst staubfrei und unbeeinträchtigt arbeiten können sollte. Die Aufschrift auf einem Aufkleber auf dem PC zeigt, welcher Prozessor verarbeitet wurde. Dabei gibt es die Single CPU, Dual Cuore und Quad Cuore CPUs. Auch den Herstellernamen findet man hier. Einige technische Details zur CPU und deren Funktionsweise zeigt dieses PDF. Auf welchen Rat man hört, wenn man einen neuen PC anschafft oder darüber nachdenkt, dien Prozessor zu wechseln, muss man selbst entscheiden. Je nach Anwendungsweise des Computers kann es sein, dass ein AMD Prozessor vielleicht besser geeignet ist. Dafür kommt für andere Ansprüche und andere User wieder nur ein „Intel inside“ seines Computers.
